Sweets

Rezept für den weltbesten Karottenkuchen, Karotten-Glück, oder einfach Rüblikuchen

Ein Kuchen und viele Namen.

Ob Möhrenglück, Rüblikuchen oder weltbester Karottenkuchen, das Ergebnis ist doch meistens das Gleiche: Lecker ist‘s nämlich. Ich weiß noch das meine Mamma damals ihren Karottenkuchen mit diesen kleinen Marzipankarotten verziert hat, die waren mein absolutes Highlight. Mittlerweile weiß ich aber, dass nicht die Marzipandeko das Beste beim Karottenkuchen ist, sondern der Kuchen selbst 😊 Kein Wunder also, dass der Karottenkuchen Einzug in meinen Blog gefunden hat.

Wer sagt eigentlich, dass Karottenkuchen nur zu Ostern vernascht werden darf? Ich kenne ein paar Kandidaten, die sich Karottenkuchen eigentlich immer wünschen. Am besten die amerikanische Version, mit dickem Zitronenfrosting und feinen Nüssen im Teig. Ich habe etwas herumexperimentiert, und aus mehreren Einflüssen mein Lieblingsrezept entwickelt.


Tipp

  • Das Frosting ist vielseitig verwendbar (Cupcakes etc.) und hält sich gut verpackt im Gefrierfach für mehrere Wochen, solltet ihr etwas übrighaben.

Zutaten

Für 2 Kuchen-Schichten/ 1 Backform à 15cm Durchmesser

Für den Teig

  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 220 ml Pflanzenöl
  • 3 EL griechischer Joghurt
  • 250g Mehl
  • 2TL BP
  • 1 TL N
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL gemahlener /frisch geriebener Ingwer
  • 1 Prise Salz
  • Ein paar Spritzer Zitrone
  • 400g Karotten
  • 150g Nüsse eurer Wahl, besonders lecker sind Walnüsse oder Pekannüsse, grob gehackt

Für das Zitronen Frosting

  • 200g Butter
  • 400g Puderzucker
  • 100g Frischkäse
  • Abrieb einer Bio Zitrone

So wird’s gemacht

Heizt den Backofen auf 180°C vor und bereitet die Kuchenform(en) vor, indem ihr sie einfettet und mit Semmelbrösel oder Mehl bestäubt. Nehmt die Butter für das Frosting schonmal aus dem Kühlschrank, sie sollte später nicht mehr hart sein.

Zucker und Eier mindestens 3 Minuten cremig schlagen, dann die Prise Salz hinzufügen. Das Öl muss ganz langsam, während ständigem Rühren eingegossen werden. Lasst Euch hier Zeit, dann wird der Teig schön sämig. Gebt am Schluss die 2 EL Joghurt hinzu und schlagt die Masse nochmal schön auf. In einer separaten Schüssel alle trockenen Zutaten, außer Karotten und Nüsse vermischen. Gebt die Mehlmasse in die Eiermasse hinzu. Rührt nicht mehr zu lange, sonst wird der Kuchen zu trocken. Jetzt die geraspelten Karotten und Nüsse kurz unterheben.

Verteilt den Teig gleichmäßig auf die zwei Kuchenformen, oder backt in einer Kuchenform hintereinander: 30 bis 45 Minuten Umluft bei 180°C. Mit der Holzstäbchenprobe könnt ihr testen, ob der Kuchen fertig ist.

Jetzt geht’s ans Frosting: Schlagt die Butter ca. 5-10 Minuten cremig (je nach Temperatur) und fügt nach und nach den Puderzucker hinzu. Wenn ihr merkt, dass die Creme noch zu flüssig ist, gebt ruhig etwas mehr Puderzucker hinzu. Jetzt den Frischkäse und den Abrieb der Zitrone unterrühren. Sollte die Creme nicht geschmeidig sein, könnt ihr ein paar Tropfen Zitronensaft hineinträufeln. Stellt die Creme beiseite, bis der Kuchen vollständig (!) abgekühlt ist. Sollte es ein heißer Tag sein, bitte unbedingt in den Kühlschrank stellen.

Sobald der Kuchen abgekühlt ist, könnt ihr mit dem Einstreichen beginnen. Wer jetzt ab hier mit einem Spritzbeutel arbeiten möchte, um die Creme zu verteilen, kann das gerne tun. Um die Creme zu verteilen reicht aber auch eine Spachtel oder (Geheimtipp) ein Kuchen/Tortenheber. Ich habe bei meinem Karottenkuchen die zwei Böden mit einer Schicht Frosting gefüllt. Hierfür einfach einen Teil des Frostings auf einem der Böden verteilen, den anderen Boden darauflegen und das restliche Frosting gleichmäßig über die Torte streichen. Ich finde die Möhrentorte eignet sich perfekt für einen schönen „undone“ Look, etwas verquirlt und unordentlich darf das Frosting also sein.