Sweets

Rezept für Spitzbuben

-Puderzucker ahoi!-

Klein aber fein und meine absoluten Lieblinge sind Spitzbuben! Die leckeren Kekse mit Marmelade gefüllt und mit Puderzucker bestäubt gehören einfach zu jeden Glühweinabend dazu! Die Spitzbuben habe ich deshalb gleich auf meine Back-to-do Liste gesetzt. Ich freue mich schon so sehr auf ein gemütliches Wochenende mit heißem Tee (oder Glühwein) und einer ganztägigen Backeinheit. Nebenbei werde ich auch noch meine Bude aufräumen und aussortieren. Ich finde, man sollte mit so wenig Altlasten wie möglich in das neue Jahr starten. Alles was ich nicht brauche wird bald auf einem Flohmarkt verkauft! Und da das doch ganz schon nervenaufreibend und traurig ist, seine ganzen Sachen wegzuwerfen, tröste ich mich mit leckeren Plätzchen. Eine Win-Win Situation sozusagen 😊


Tipp

  • Backt die Spitzbuben einen Tag vorher und lasst sie über Nacht gut durchziehen, dann werden sie richtig weich und fluffig, denn die Marmelade zieht dann erst richtig in den Teig ein.
  • Bestäubt die Kekse erst vor dem Vernaschen mit dem Puderzucker, dann wirken sie leckerluftig und frisch!

Zutaten

Zutaten für ca. 20 Stück

  • 200g Mehl
  • 100g Zucker
  • 300g Butter
  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Ei
  • Eine Prise Salz
  • Eure Lieblings Marmelade
  • Puderzucker zum bestäuben

So wird’s gemacht

Für den Plätzchenteig kommen meine altbewährten, zwei verschiedenen Varianten ins Spiel:

Variante 1: Gebt das Mehl und die gemahlenen Nüsse, zu einem kleinen Mehlberg getürmt, auf Eure Arbeitsplatte. Formt in der Mitte eine kleine Mulde. Gebt in die Mehlmulde das Ei hinein. Zucker und eine Prise Salz kommt auf den Mehlkrater. Die Butter kommt in kleine Stücke geschnitten ebenfalls auf den Nuss-Mehlkrater, um das Ei herum. Jetzt kommt der spaßige Teil: kneten. Die Zutaten müssen solange verknetet werden, bis ein glatter Teig entsteht, den ihr problemlos zu einer Kugel formen könnt. Packt den Teig in eine Tupperbox (wahlweise in eine Folie, aber Vorsicht, Plastik – Umwelt) und legt ihn für eine Stunde in den Kühlschrank.

Variante 2: Schmeißt alle Zutaten für den Teig in die Küchenmaschine und lasst sie einmal gut durchkneten. Sobald die Zutaten krümelig in der Schüssel herumirren, könnt ihr den Teig mit den Händen zu Ende kneten. Formt den Teig zu einer glatten Kugel. Packt die Kugel in eine Tupperbox (wahlweise in eine Folie, aber Vorsicht, Plastik – Umwelt) und legt ihn für eine Stunde in den Kühlschrank.

Rollte den kühlen Keksteig (nicht zu dick, die Kekse werden ja gefüllt und gestapelt) auf einer bemehlten Arbeitsplatte aus. Stecht eine gerade Anzahl mit Eurer Lieblingsform aus. Macht solange weiter, bis kein Keksteig mehr über ist. Wenn der Teig zwischenzeitlich zu speckig geworden ist, gebt ihn einfach nochmal für 10 Minuten in en Kühlschrank. Die eine Hälfte muss noch das bekannte Spitzbuben-Loch bekommen. Entweder habt ihr eine passende Ausstechform, wenn nicht, könnt ihr Euch an einem Strohhalm oder einer runden Spritztülle bedienen.

Backt die Kekse, auf einem Backblech mit Backpapier, im vorgeheizten Backofen für ca. 15 min (lieber zwischendurch reinschauen, nicht das sie verbrennen) und lasst sie schön abkühlen. Jetzt die Hälfte der Kekse mit einem kleinen (nicht zu viel!) Kleks Eurer Lieblingsmarmelade bestreichen und das passende Kekstück drauflegen. Mit Puderzucker bestäuben und ab in eure Keksdose!